Grunderziehung für kleine Hunderassen

Der Chihuahua, der sich für einen Dobermann hält. Der Pekinese der meint, die Straße sei nur für ihn erbaut. Die Malteser die man hört, 30 Minuten bevor sie einem im Wald begegnen. Wir kennen sie – wir wollen sie!

Auch kleine Hunde wollen erzogen werden.

Und damit die Größenverhältnisse entspanntes Spielen zulassen, findet jeden Sonntag eine Grunderziehungsgruppe für kleine Hunde statt.

In unserer Sonntags-Erziehungsgruppen legen wir viel Wert auf die Übertragbarkeit in den echten Alltag.

Mit viel Humor arbeiten wir an einer verbindlichen Grunderziehung und dessen Abrufbarkeit.

Die Kosten für die fortlaufende Gruppe belaufen sich auf 15 € pro Termin.

Eine Anmeldung über das Kontaktformular ist zwingend erforderlich.

Diese Gruppe findet wöchentlich sonntags in der Zeit von 15.30 – 16.30 Uhr statt.

Spielgruppe

Hundekontakte für Alle!

Weil wir das so sehen und unsere Raufergruppe nicht für jeden Hund geeignet ist, bieten wir ebenfalls eine sozialverträgliche Hunde an. In dieser wird gespielt und beobachtet was das Zeug hält. Eure Vierbeiner dürfen ausgelassen toben und ihr bekommt erklärt, was diese da eigentlich tun und sich „so zu erzählen“ haben. Kurzum – Alle profitieren.

Diese Gruppe findet wöchentlich Sonntag von 14.15 Uhr – 15.30 Uhr statt und die Kosten belaufen sich auf 6 Euro pro Termin und Haushalt*.

Bitte habt Verständnis, dass in dieser Gruppe ausschliesslich sozialverträgliche Hunde teilnehmen dürfen.

*Bis zu 5 Hunde pro Haushalt, danach jeder weitere Hund 2 Euro.

Zimmer frei für dich und deinen Hund!

Ab 2019 können wir dir anbieten zusammen mit deinem Hund direkt bei uns in Kiel unterzukommen! Sei es für ein Praktikum, Erziehungsurlaub oder einfach nur so. Ein eigenes kleines Grundstückareal steht euch hier zur Verfügung.

Die Kosten hierfür betragen für „rootdogskunden“ 20 Euro pro Nacht und es gibt das Frühstück oben drauf!

Für weitere Infos kontaktiere uns gern.

Agility

Agility!

Die allseits beliebte Hundesportart fordert Kooperation, Koordination, Konzentration gleichermaßen.

Unsere Gruppenstunden sind eine gelungene Mischung aus Gerätetraining, Parcourtraining und bei Bedarf einem Schuss Grunderziehung.

Unser Ziel ist kein „höher, schneller, weiter“, sondern ein freudig mitarbeitender ausgeglichener Hund.

Die Gruppe findet immer Sonntag um 12.30 Uhr und Dienstag um 17 Uhr statt.

Wie immer sind alle gesunden Hunde willkommen. Auch auffälligere Hunde sind gern gesehen.

Anmeldung gerne übers Kontaktformular

Die Arbeit mit aggressiven Hunden sollte vor Allem eines sein – unspektakulär.

Die Arbeit mit aggressiven Hunden sollte vor Allem eines sein – unspektakulär.

Irgendwann gab ich mal ein Webinar zum Thema Aggression – auch Videos waren angekündigt. Diese jedoch sollten nur einen kleinen Raum in dieser Zeit einnehmen. Ich referierte also so vor mich hin und zwischen all den sinnvollen Fragen, flimmerte immer und immer wieder ein „Wann kommen denn die Videos?“ im Chatfenster.

Dieser Teilnehmer fiel mehr sehr auf. Zum einem, weil er den Ablauf erheblich störte und zum anderen, weil ich mich immer wieder fragte, warum genau er so heiß auf diese Videos war. Zeigten sie doch sowieso nur die Spitzen des Eisberges. Das Ende vom Lied war, dass ich dem guten Mann erklärte, das die Videos WIRKLICH nicht so wahnsinnig wichtig sind und erst gaaaanz am Schluss kommen, sondern das drumherum (Wieso, Weshalb, Warum) das eigentlich Wesentliche ist.

Er verlies also das Webinar. Uiii, das ist mal ne Ansage. Nun fragte ich mich anschließend, wie der gute Mann wohl trainieren möchte. Er fand Aggression spannend – in jedem Fall. Aber kann jemand, der davon ausgeht, dass die Arbeit mit Aggressionen auf jeden Fall spektakulär sein müsste, effektiv und nachhaltig arbeiten.

Heftiger Hund – heftiges Training? – Ich zweifle. Dinge wie Stimmungsübertragung, innere Haltung, „pro Hund“, Individualität und so weiter wuseln dazu in meinem Kopf.

Ich persönlich bin der Meinung, dass wenn ein Hund sich im aktiven Training befindet, die Spektakularität in der Optik, schnellstens verschwinden sollte. In vielen Fällen im Handling von Attacken, bewegen wir uns im Selbstschutzbereich, nicht wie häufig angenommen in der „Therapie“.

Klar, ist es sinnvoll einem Hund zu erklären, dass er mit Beissen nicht an sein Ziel kommt. Dennoch sollten wir uns klar machen, dass wir uns im reinen Aggressionberreich – Funktionskreis Sozialverhalten – in der Kommunikation befinden. Heisst – der Hund teilt uns etwas mit – vielleicht nichts Nettes – aber er redet wenigstens mit uns.

So erscheint es doch nur logisch, dass mit einem Hund, der uns in der vierten Trainingseinheit immer noch um die Ohren fliegt, irgendetwas in der Kommunikation hakt. Vielleicht wäre es also sinnvoll, die eigene Haltung zu überdenken. Was genau will er eigentlich? Was genau will ich eigentlich? Warum verhält der Vierbeiner sich so und wo fängt das Ganze überhaupt an? Sinnvoll ist es dort anzusetzen wo ein vernünftiges Gespräch noch möglich ist.

Dort, wo beide Seiten im Besten Fall mit einem guten Gefühl herausgehen können. Wo unser Adrenalinpegel überhaupt noch Beobachtungen zulässt. Ein jeder weiß, dass Gespräche in höchster Emotionalität, meist zu keinem befriedigendem Ergebnis führen. Ich muss nicht bei einer Annäherung an einen Hund, in dem Moment wo er anfängt sich anzuspannen, volle Kanne reinbrettern. Was wäre denn zum Beispiel mit dem Versuch einmal an dieser Stelle zu bleiben und zu schauen, was er aus der Situation macht.

Ich schreibe keineswegs davon, einen Rückzieher zu machen, wenn ich mit einem eventuellem Echo Leben kann. Auch denke ich nicht, das ein Hund so nie wieder Grenzen überschreiten würde – wahrlich nicht! Wer mich kennt weiß, dass ich ein Freund davon bin, einem Hund zu erklären, dass ich nicht gebissen werden möchte und diesen Standpunkt auch vertrete. Aber ich bin der Meinung, dass gerade die Arbeit im Kleinen die Effektivität eines Training beträchtlich steigert.

Ich muss zugeben, dass ich diese spektakulären Momente und das Adrenalin in der Arbeit mit Aggressionen mag – dennoch erfreue ich mich daran, wenn Hund und Halter weiterkommen. Weil die Arbeit mit diesen Hunden auch für Nicht-Hunde-Nerds umsetzbar wäre. Weil positive Erlebnisse und Bilder geschaffen werden und Dinge funktionieren können.

…Klingt alles total selbstverständlich oder?

Ist es aber nicht.

PS: Jaaaa, ich weiß! Bei manchen Hunden ist dann doch wieder alles anders 😉

Welpen!

Jeden Freitag ab 17 Uhr bieten wir nun auch eine Welpengruppe an.

In werden die ersten Grundsteine von „Sitz, Platz, Fuß etc“ gelegt und alle Fragen rund um Euer neues Familienmitglied beantwortet. Der Sozialkontakt zu anderen Welpen steht hierbei aber an erster Stelle.

Die Kosten für diese Gruppe belaufen sich auf 9 € pro Treffen.

Teilnehmen dürfen Welpen zwischen 8 und 16 Wochen, die altersentsprechend geimpft sind. Selbstverständlich sind Hunder aller Rassen herzlich Willkommen.

Die Kieler Pöbelgruppe (Leinenaggression)

Egal wie dein Hund sich verhält – er darf mit.

In dieser ganz besonderen Gruppe, geht es darum auch mit unter Umständen umweltunkompatiblen Hunden, alltägliche Dinge zu tun.

Ob Besuche von Cafès, Einkaufszentren oder auch einfach der Spaziergang in der Öffentlichkeit – Hier üben wir eben genau das.

In dieser Gruppe trefft ihr auf Gleichgesinnte. Vielleicht macht auch gerade das, die tolle Stimmung dieser Gruppe aus.

Sprecht uns gerne an.

Die Gruppe findet unter Leitung von Franzi wöchentlich Sonntags um 12 Uhr an wechselnden Orten statt und kostet pro Termin 15 €.

10ner-Karte Gruppenstunden

Hier habt ihr die Möglichkeit eine 10er-Karte zu erwerben. Die Karte ist in allen Gruppen gültig.

Kostenpunkt sind hier 120 Euro

Download Leinenaggression

Ihr Lieben,

hier der Download zur Präsentation-

Leinenaggression

Wenn du auf den obigen Link geht es direkt los.

Viel Spaß damit!

Workshop Leinenaggression

Wenn der Spaziergang einem Versteckspiel ähnelt und die direkte Begegnung mit Artgenossen einem Nahkampf ist aus unserer idyllischen Vorstellung, entspannter Spaziergänge mit Partner Hund nicht viel geworden.

Aber warum ist das so? … und kann ich daran überhaupt was ändern? … und wenn es so ist, WIE kann ich an dem Auftreten meines Vierbeiners etwas ändern?

In diesem Workshop werden wir diese und andere Fragen beantworten und auf spezifische Muster eingehen und daran arbeiten.